Lauterbach nimmt Apotheken die Würde

Nun ist es amtlich: Apotheken erhalten nach dem neuen  Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz (ALBVVG) eine Aufwandsentschädigung von 50 Cent für Änderungen auf einem Rezept wegen Nichtlieferbarkeit eines Arzneimittels.

Daniela Hänel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft ist wütend. „So ein Ostergeschenk ist eine Kriegserklärung des Ministers! Der zeitliche Aufwand für Nachfragen beim Arzt und beim Großhandel sowie für Änderungen auf dem Rezept wegen der Nichtlieferbarkeit eines Arzneimittels steht in absolut keinem Verhältnis zu der Entschädigung von 50 Cent! Diese liegt jetzt gesetzlich je nach Fall bei einem Stundenlohn von 1 bis 2 Euro!“ 

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Hänel: Neue Protestkarten-Aktion an Lauterbach

Daniela Hänel, Vorsitzende des Vereins „Freie Apothekerschaft“, startete in Zusammenarbeit mit IG-Med, Vereinte Therapeuten und der Vereinigung unabhängiger Vertragszahnärzte (VUV) eine weitere Protestaktion, die sich gegen Lauterbachs Politik richtet.

Dazu wurden vier verschiedene Motive für Postkarten entworfen, auf denen deutlich werden soll, wie prekär die Politik sich auf das Gesundheitssystem und insbesondere auf die Apotheken vor Ort auswirkt.

Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/haenel-neue-protestkarten-aktion-an-lauterbach

Presseerklärung vom 29.03.2023 von Daniela Hänel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft zu: Protestaktion „Der Letzte Kittel“

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie der Einladung zur Protestaktion „Der letzte Kittel“ gefolgt sind.

Zu Beginn bitte ich um Verständnis, dass ich immer alle Geschlechter meine, auch wenn ich nur das weibliche Geschlecht anspreche, da in den öffentlichen Apotheken in Deutschland über 90 Prozent Frauen beschäftigt sind. Ich betone das deshalb, weil die derzeitige Bundesregierung die Gleichstellung als wichtigen Punkt in ihr Regierungsprogramm aufgenommen hat.

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