Eilverfahren zur Länderliste: OVG Münster entscheidet rein formal – Inhaltliche Klärung steht noch aus

Bünde, 09.04.2026: Die rechtliche Auseinandersetzung um die veraltete Länderliste des Bundesgesundheitsministeriums geht in die nächste Runde. Im Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Aktualisierung der sogenannten Länderliste nach § 73 Abs. 1 Satz 3 AMG hat dasOberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster mit Beschluss vom 31.03.2026 (Az. 9 B 864/24) die Beschwerde zur Eilbedürftigkeit der Antragsteller zurückgewiesen.

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Offener Brief an Frau MdB D. Schmidt und Herrn MdB Dr. C. Pantazis: Faktentreue statt Vorwurf der „Agitation“ – Freie Apothekerschaft e. V. fordert Kurskorrektur

Sehr geehrte Frau MdB D. Schmidt, sehr geehrter Herr MdB Dr. C. Pantazis, sehr geehrte Damen und Herren der SPD-Bundesfraktion,mit großem Befremden haben wir Ihren „Liebe-Freunde-Brief“ vom 27.03.2026 zur Kenntnis genommen. Darin fordern Sie Ihre Abgeordneten auf, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Politik „agitieren“.

Im Anhang an dieser E-Mail finden Sie unseren Offenen Brief als PDF-Dokument. Darin gehen wir auf die unumstößlichen Fakten und die nicht eingehaltenen Zusagen Ihrer Partei ein.

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Freie Apothekerschaft verärgert über SPD-Papier: „Apothekensterben ist keine Fata Morgana, sondern nackte Realität!“

Bünde, 31.03.2026 Mit deutlichen Worten reagiert die Freie Apothekerschaft e. V. auf einen internen Brief der SPD, unterzeichnet von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt und vom gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Christos Pantazis. Darin werden die Abgeordneten der SPD eingeschworen, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Gesundheitspolitik „agitieren“.

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Freie Apothekerschaft kontert GKV-Spitzenverband: „Wer Wasser predigt und Wein trinkt, sollte beim Gehalt mit gutem Beispiel vorangehen“

Bünde, 25.03.2026 – Mit scharfer Kritik reagiert die Freie Apothekerschaft e.V. auf die jüngsten Aussagen der GKV-Spitzenverbands-Vizechefin Stefanie Stoff-Ahnis. Während die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) behaupten, die Apotheken bräuchten „in der Summe keine höhere Vergütung“, sondern lediglich eine Umverteilung, zerfällt die flächendeckende Versorgung vor Ort durch ein historisches Apothekensterben.
Daniela Hänel, Vorsitzende der Freien Apothekerschaft e. V. , findet für diese Haltung deutliche Worte und fordert Konsequenzen, die beim GKV-Spitzenverband selbst ansetzen sollten.

Solidarität ist keine Einbahnstraße

„Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn Vertreter eines Verwaltungsapparates, deren eigene Gehälter und Strukturen Jahr für Jahr steigen, den Leistungserbringern an der Basis die notwendige Anpassung an die Inflation verweigern“, so die Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. „Wenn Frau Stoff-Ahnis fordert, dass die Versicherten und Arbeitgeber nicht mehr belastet werden dürfen, dann sollte sie mit bestem Vorbild vorangehen.“

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20 Jahre Stillstand: Gutachten belegt 50 Milliarden Euro schwere Belastung der Apotheken durch die Politik

Bünde, 17. März 2026 – Ein neues wissenschaftliches Kurzgutachten im Auftrag der Freien Apothekerschaft offenbart das ganze Ausmaß der wirtschaftlichen Benachteiligung deutscher Vor-Ort-Apotheken. Die Auswertung von Prof. Dr. Andreas Kaapke und Dipl.-Sowi. Nina Kleber-Herbel belegt, dass die Apothekenbranche über zwei Jahrzehnte hinweg die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) massiv subventioniert hat – zulasten der eigenen Existenzfähigkeit.

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