Bünde, den 23. April 2026 – Die Freie Apothekerschaft hat sich dazu entschieden, die Länderlisten-Entscheidung des OVG Münster vom 31.03.2026 (Az. 9 B 864/24) durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verfassungsgerichtlich überprüfen zu lassen.
Wortbruch im Gesundheitsministerium: Nina Warken wird zur „Eiskönigin“ der Arzneimittelversorgung
Bünde, den 16. April 2026 – Die am Dienstag, 14. April, von Bundesministerin Nina Warken angekündigten Maßnahmen zur GKV-Finanzierung stoßen bei der Freien Apothekerschaft e.V. auf fassungsloses Entsetzen. Statt der im Koalitionsvertrag versprochenen Stärkung der Vor-Ort-Apotheken präsentiert die Ministerin einen beispiellosen Wortbruch. Besonders die Erhöhung des Kassenabschlags und das Abwälzen des daraus folgenden erhöhten Inkasso-Risikos bei Zuzahlungen markieren den Beginn einer gesundheitspolitischen Eiszeit.
Eilverfahren zur Länderliste: OVG Münster entscheidet rein formal – Inhaltliche Klärung steht noch aus
Bünde, 09.04.2026: Die rechtliche Auseinandersetzung um die veraltete Länderliste des Bundesgesundheitsministeriums geht in die nächste Runde. Im Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Aktualisierung der sogenannten Länderliste nach § 73 Abs. 1 Satz 3 AMG hat dasOberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster mit Beschluss vom 31.03.2026 (Az. 9 B 864/24) die Beschwerde zur Eilbedürftigkeit der Antragsteller zurückgewiesen.
Freie Apothekerschaft e.V. gratuliert den Krankenkassen: Krank sein wird 2027 zum echten Abenteuer
Bünde, 02.04.2026 – Die Freie Apothekerschaft e.V. zieht ehrfürchtig den Hut vor den am 30.03.2026 vorgestellten Sparvorschlägen der FinanzKommission Gesundheit (FKG).
Offener Brief an Frau MdB D. Schmidt und Herrn MdB Dr. C. Pantazis: Faktentreue statt Vorwurf der „Agitation“ – Freie Apothekerschaft e. V. fordert Kurskorrektur
Sehr geehrte Frau MdB D. Schmidt, sehr geehrter Herr MdB Dr. C. Pantazis, sehr geehrte Damen und Herren der SPD-Bundesfraktion,mit großem Befremden haben wir Ihren „Liebe-Freunde-Brief“ vom 27.03.2026 zur Kenntnis genommen. Darin fordern Sie Ihre Abgeordneten auf, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Politik „agitieren“.
Im Anhang an dieser E-Mail finden Sie unseren Offenen Brief als PDF-Dokument. Darin gehen wir auf die unumstößlichen Fakten und die nicht eingehaltenen Zusagen Ihrer Partei ein.
Freie Apothekerschaft verärgert über SPD-Papier: „Apothekensterben ist keine Fata Morgana, sondern nackte Realität!“
Bünde, 31.03.2026 Mit deutlichen Worten reagiert die Freie Apothekerschaft e. V. auf einen internen Brief der SPD, unterzeichnet von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt und vom gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Christos Pantazis. Darin werden die Abgeordneten der SPD eingeschworen, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Gesundheitspolitik „agitieren“.