Intensive Debatte vor dem LG Hamburg zur Rabattgutschein-Aktion von DocMorris

Bünde, den 06. Mai 2026 – Am 05.05.2026 fand vor dem LG Hamburg die mündliche Verhandlung zu einem Unterlassungsanspruch gegen DocMorris statt. Kläger ist ein von der Freien Apothekerschaft unterstützter Apotheker. Der Unterlassungsanspruch betrifft eine Rabattgutschein-Aktion von DocMorris, bei denen für Bestellungen verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung 10-Euro-Gutscheine über die eigenen Apps angeboten wurden. 

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Wortbruch im Gesundheitsministerium: Nina Warken wird zur „Eiskönigin“ der Arzneimittelversorgung

Bünde, den 16. April 2026 – Die am Dienstag, 14. April, von Bundesministerin Nina Warken angekündigten Maßnahmen zur GKV-Finanzierung stoßen bei der Freien Apothekerschaft e.V. auf fassungsloses Entsetzen. Statt der im Koalitionsvertrag versprochenen Stärkung der Vor-Ort-Apotheken präsentiert die Ministerin einen beispiellosen Wortbruch. Besonders die Erhöhung des Kassenabschlags und das Abwälzen des daraus folgenden erhöhten Inkasso-Risikos bei Zuzahlungen markieren den Beginn einer gesundheitspolitischen Eiszeit.

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Eilverfahren zur Länderliste: OVG Münster entscheidet rein formal – Inhaltliche Klärung steht noch aus

Bünde, 09.04.2026: Die rechtliche Auseinandersetzung um die veraltete Länderliste des Bundesgesundheitsministeriums geht in die nächste Runde. Im Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Aktualisierung der sogenannten Länderliste nach § 73 Abs. 1 Satz 3 AMG hat dasOberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster mit Beschluss vom 31.03.2026 (Az. 9 B 864/24) die Beschwerde zur Eilbedürftigkeit der Antragsteller zurückgewiesen.

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Offener Brief an Frau MdB D. Schmidt und Herrn MdB Dr. C. Pantazis: Faktentreue statt Vorwurf der „Agitation“ – Freie Apothekerschaft e. V. fordert Kurskorrektur

Sehr geehrte Frau MdB D. Schmidt, sehr geehrter Herr MdB Dr. C. Pantazis, sehr geehrte Damen und Herren der SPD-Bundesfraktion,mit großem Befremden haben wir Ihren „Liebe-Freunde-Brief“ vom 27.03.2026 zur Kenntnis genommen. Darin fordern Sie Ihre Abgeordneten auf, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Politik „agitieren“.

Im Anhang an dieser E-Mail finden Sie unseren Offenen Brief als PDF-Dokument. Darin gehen wir auf die unumstößlichen Fakten und die nicht eingehaltenen Zusagen Ihrer Partei ein.

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