Die Zeit ist reif für einen Streik!

Da werden kleine und mittlere Betriebe mit der Datenschutzgrundverordnung gegängelt, und Bundesgesundheitsminister Spahn will mal gerade mit einem Federstrich die sensibelsten Daten von Patienten verscherbeln. Mutiert Herr Spahn zu einem Lobbyisten oder ist er das schon? Mit dieser Frage sollten sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestags beschäftigen, ehe sie weiteren Gesetzesvorhaben aus dem Bundesgesundheitsministerium zustimmen.

Auch die Apotheken mussten bereits erfahren, wie Herr Spahn tickt. Entgegen dem Koalitionsvertrag denkt der Minister nicht im Entferntesten daran, das Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel voranzutreiben. Im Gegenteil: Die Berufsvertretung wird quasi mit anderen Maßnahmen des Ministeriums als Drohung erpresst. So geschehen auf dem diesjährigen Deutschen Apothekertag in Düsseldorf vor über 300(!) Delegierten der Apothekerkammern und -verbände. Herr Spahn ignoriert dabei nicht nur den Koalitionsvertrag und die Empfehlung des Bundesrats, sondern auch eine Petition mit über 400.000 Unterschriften und diverse Gutachten für ein Versandverbot. Da darf die Frage erlaubt sein, wie lange sich die CDU den Minister noch leisten kann.

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Die expopharm 2019 in Düsseldorf – Auch die Freie Apothekerschaft ist am Start

Die expopharm 2019 (vom 25.-28. September in Düsseldorf) ist die größte pharmazeutische Fachmesse und DER Treffpunkt für Entscheider innerhalb der Apothekenbranche. Auch die Freie Apothekerschaft ist an allen Messetagen mit dem gesamten Vorstand vor Ort, um die Interessen des Vereins aktiv zu vertreten. Die Liste an Forderungen ist lang. Auf der Agenda stehen unter anderem:

– Das RX-Versandverbot muss kommen!

– Das Problem SecurPharm – die deutliche Mehrarbeit in Apotheken muss durch eine Honorarerhöhung ausgeglichen werden!

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Denkzettel für Spahn und ABDA

Die sog. Berufsvertretung ABDA hat sich in den letzten Monaten hinsichtlich des Versandverbots verschreibungspflichtiger Arzneimittel von Bundesgesundheitsminister Spahn in eine Sackgasse manövrieren lassen – und das, obwohl es genügend Argumente für ein Verbot dieses Versands gibt.

Diese Argumente hat nun in der letzten Woche der Gesundheitsausschuss des Bundesrats formuliert und fordert ein Nachbessern des Gesetzentwurfes zur Stärkung der Apotheken vor Ort besonders mit Blick auf die Preisbindung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, damit diese für gesetzlich Versicherte und Privatversicherte gleich ist – und das ist, wie schon mehrfach von der Freien Apothekerschaft gefordert, nur über ein Versandverbot möglich.

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Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel – und ruft zum Mitmachen auf.

Die Freie Apothekerschaft möchte alle, denen die Apotheke vor Ort heute und in Zukunft wichtig ist, daran erinnern, dass die Möglichkeit der Teilnahme an der Zeichnung der Petition 94089 am 13. August 2019 um 23:59 Uhr abläuft. Unter folgendem Link geht es zur Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_04/_24/Petition_94089.html

Dr. med. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes: „Wie viele Experten sieht auch die Freie Apothekerschaft nur in einem Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel die Gleichpreisigkeit dieser Arzneimittel gesichert – und damit eine Beendigung der Ungleichbehandlung inhabergeführten Apotheken gegenüber dem Versand aus dem Ausland.“

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Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel – Petent Bühler beschämt Standesvertretung

Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum Versandverbot
verschreibungspflichtiger Arzneimittel – Petent Bühler beschämt
Standesvertretung

Die Freie Apothekerschaft unterstützt vorbehaltlos die e-Petition von Benedikt
Bühler zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Dieses hatte
sich der Bundesverband bereits seit Jahren auf die Fahnen geschrieben und in
zahlreichen Veröffentlichungen dafür gekämpft.

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Schreitet die Abschaffung des deutschen Apothekenwesens weiter voran? Experten sagen: Ja!

Schreitet die Abschaffung des deutschen Apothekenwesens weiter voran? Experten sagen: Ja!

Nachdem kürzlich die EU-Kommission aus Gründen des freien Warenverkehrs die Bundesregierung aufforderte, die Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel aufzuheben, hat Bundesgesundheitsminister Spahn einen Referentenentwurf in Form des sog. „Apothekenstärkungsgesetz“ vorgelegt, der diese Gleichpreisigkeit im Sozialgesetzbuch verankern soll. Diesen Schachzug begründet Spahn damit, dass dadurch die Forderung der EU angeblich hinfällig sein soll.

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