Notdienst ja – aber nicht für Almosen Was ist uns der Apothekennotdienst wert?

Brief der Freien Apothekerschaft an

Sächs. Staatsministerium f. Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
z. H. Fr. Gesundheitsministerin P. Köpping persönlich

Notdienst ja-aber nicht für Almosen
Was ist uns der Apothekennotdienst wert?

Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Köpping,
aktuell entspricht der Notdienst für die Diensthabenden gar keinem Wert, aufgrund fehlender Freizeit und Lebensqualität und das zu Bedingungen unter dem Mindestlohn!

Die Thematik Notdienste und deren Vergütung muss in Deutschland dringend reformiert werden und zwar so, dass es sich weiterhin lohnt, diesen Service anzubieten. Ansonsten werden wir weitere VorOrtApotheken in der Fläche verlieren.

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BMWi-Leaks

Die bekannt gewordenen Dokumente aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) setzen sowohl Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) als auch seinen Kabinettskollegen Jens Spahn (CDU) unter Druck.

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Zum Download der Materialien zur e-Petition 94089

Bitte nutzen Sie die nachstehenden Downloadmöglichkeiten zum Aushang in Ihrer Apotheke oder in Ihrem Geschäft und auch zur Information für Ihre Kunden. Vielen Dank.

Einreichung ist möglich:

1. Via Fax an 030-22736053
2. Via e-Mail (eingescannt) an post.pet@bundestag.de

Die Mitzeichnungsfrist endet am Dienstag, den 13. August 2019 um 23:59:59 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Unterlagen beim Petitionsausschuss eingegangen sein, damit diese noch mit ins Quorum zählen.
(Unterlagen die später eingereicht werden, werden nur als „unterstützend“ gewertet, dennoch sind diese hilfreich.)

Ein politisches Weihnachtsgeschenk der besonderen Art: Mehr als jede dritte Apotheke soll wohl schließen!

Herxheim, im Dezember 2017 – Was darf ein Apotheker als Leistungserbringer der Gesetzlichen Krankenkasse verdienen? Laut einem jetzt veröffentlichten 256 Seiten starken Gutachten, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in 2016 in Auftrag gegeben wurde, in Zukunft deutlich weniger. Die Folge? Jede dritte Apotheke wird schließen müssen. Die Freie Apothekerschaft fordert die Politik auf, umgehend die fragwürdigen Änderungen am Arzneimittelpreis zu beenden und endlich mit Augenmaß die Versorgung der Bürger durch die deutschen Apotheken zu sichern.

In Diskussion steht der Preis für verschreibungspflichtige Arzneimittel. In diesem wird unter anderem  die Vergütung für die Apotheken geregelt. (mehr Informationen siehe unten, Link ABDA) „Dem SPD-geführten Bundesministerium scheint es in erster Linie um die Frage zu gehen: Was darf ein Apotheker als Leistungserbringer der Gesetzlichen Krankenkasse verdienen? Wenn allerdings die Abgabe von Hustenbonbons gleichgesetzt wird mit der Abgabe eines Blutdruckmittels auf Verordnung eines Arztes inklusive Beratung, und der Inhaber einer Apotheke mit allen Risiken der Selbständigkeit und auch der Haftung für sein Tun verglichen wird mit dem angestellten Apotheker einer Krankenhausapotheke, dann scheint das Ergebnis des Gutachtens schon vorher festgestanden zu haben“, so Dr. Helma Gröschel,  Vorsitzende der Freien Apothekerschaft.

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