Wortbruch im Gesundheitsministerium: Nina Warken wird zur „Eiskönigin“ der Arzneimittelversorgung

Bünde, den 16. April 2026 – Die am Dienstag, 14. April, von Bundesministerin Nina Warken angekündigten Maßnahmen zur GKV-Finanzierung stoßen bei der Freien Apothekerschaft e.V. auf fassungsloses Entsetzen. Statt der im Koalitionsvertrag versprochenen Stärkung der Vor-Ort-Apotheken präsentiert die Ministerin einen beispiellosen Wortbruch. Besonders die Erhöhung des Kassenabschlags und das Abwälzen des daraus folgenden erhöhten Inkasso-Risikos bei Zuzahlungen markieren den Beginn einer gesundheitspolitischen Eiszeit.

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Eilverfahren zur Länderliste: OVG Münster entscheidet rein formal – Inhaltliche Klärung steht noch aus

Bünde, 09.04.2026: Die rechtliche Auseinandersetzung um die veraltete Länderliste des Bundesgesundheitsministeriums geht in die nächste Runde. Im Rechtsstreit gegen die Bundesrepublik Deutschland zur Aktualisierung der sogenannten Länderliste nach § 73 Abs. 1 Satz 3 AMG hat dasOberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster mit Beschluss vom 31.03.2026 (Az. 9 B 864/24) die Beschwerde zur Eilbedürftigkeit der Antragsteller zurückgewiesen.

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Freie Apothekerschaft verärgert über SPD-Papier: „Apothekensterben ist keine Fata Morgana, sondern nackte Realität!“

Bünde, 31.03.2026 Mit deutlichen Worten reagiert die Freie Apothekerschaft e. V. auf einen internen Brief der SPD, unterzeichnet von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt und vom gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Christos Pantazis. Darin werden die Abgeordneten der SPD eingeschworen, sich nicht verunsichern zu lassen, wenn Apotheken gegen die Gesundheitspolitik „agitieren“.

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Freie Apothekerschaft kontert GKV-Spitzenverband: „Wer Wasser predigt und Wein trinkt, sollte beim Gehalt mit gutem Beispiel vorangehen“

Bünde, 25.03.2026 – Mit scharfer Kritik reagiert die Freie Apothekerschaft e.V. auf die jüngsten Aussagen der GKV-Spitzenverbands-Vizechefin Stefanie Stoff-Ahnis. Während die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) behaupten, die Apotheken bräuchten „in der Summe keine höhere Vergütung“, sondern lediglich eine Umverteilung, zerfällt die flächendeckende Versorgung vor Ort durch ein historisches Apothekensterben.
Daniela Hänel, Vorsitzende der Freien Apothekerschaft e. V. , findet für diese Haltung deutliche Worte und fordert Konsequenzen, die beim GKV-Spitzenverband selbst ansetzen sollten.

Solidarität ist keine Einbahnstraße

„Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn Vertreter eines Verwaltungsapparates, deren eigene Gehälter und Strukturen Jahr für Jahr steigen, den Leistungserbringern an der Basis die notwendige Anpassung an die Inflation verweigern“, so die Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. „Wenn Frau Stoff-Ahnis fordert, dass die Versicherten und Arbeitgeber nicht mehr belastet werden dürfen, dann sollte sie mit bestem Vorbild vorangehen.“

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